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Neunkirchen-Seelscheid: Verkehrskontrolle wegen Alkohol- und Drogeneinfluss

Ein 25-jähriger Fahrzeugführer wurde in Neunkirchen-Seelscheid gestoppt, nachdem er Alkohol und Drogen konsumiert hatte. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Neunkirchen-Seelscheid (ost)

Am Abend des Freitags (09. Januar) gegen 22:45 Uhr entdeckten Polizeibeamte auf der Hauptstraße in Brackemich, einem Ortsteil von Neunkirchen-Seelscheid, ein Auto, bei dem das Abblendlicht defekt war. Aus diesem Grund entschieden sich die Einsatzkräfte zu einer Verkehrskontrolle und stoppten den Wagen.

Der 25-jährige Fahrer aus Neunkirchen-Seelscheid gab den Polizisten gegenüber an, vor der Fahrt Alkohol und Drogen konsumiert zu haben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,3 Promille. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten eine kleine Plastikverpackung mit einer bisher unbekannten Substanz, die vermutlich Amphetamine waren.

Die gefundenen Betäubungsmittel und der Führerschein des Mannes wurden beschlagnahmt. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Beamten untersagten dem 25-Jährigen die Weiterfahrt.

Gegen den Neunkirchen-Seelscheider wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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