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Neuss: Containerschiff kollidiert mit Brücke

Container stürzen ins Wasser. Am Dienstagvormittag alarmierte die Feuerwehr Neuss zu einem Schiffsunfall im Hafenbecken. Mehrere Container wurden beschädigt und zwei fielen ins Wasser.

Eintreffsituation
Foto: Presseportal.de

Neuss (ost)

Am Dienstagmorgen, dem 24.03.2026, erhielt die Feuerwehr Neuss um 10:48 Uhr einen Notruf wegen eines Schiffsunfalls in der Nähe von Hafenbecken 4 an der Duisburger Straße. Es wurde berichtet, dass ein Containerschiff mit einer Brücke kollidiert war.

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, bestätigte sich die Situation. Es gab eine Kollision mit der Brückenstruktur einer Eisenbahn-Hubbrücke, bei der mehrere Container beschädigt und verschoben wurden. Zwei Container fielen ins Wasser, während andere drohten abzurutschen und sich zwischen Schiff und Brücke zu verkeilen.

Um die Situation zu entschärfen, wurde in Absprache mit allen Beteiligten beschlossen, die Eisenbahn-Hubbrücke anzuheben, um die Bergung der Container zu ermöglichen. Das Kranschiff der Neuss-Düsseldorfer Häfen unterstützte bei den Bergungsarbeiten. Zwei weitere Container wurden kontrolliert ins Hafenbecken gelassen und dann von der Feuerwehr gesichert und geborgen. Zum Glück waren alle betroffenen Container leer.

Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr Neuss die Einsatzstelle an den Hafenmeister. Gegen 17:00 Uhr am Nachmittag konnte der Einsatz beendet werden. Die Hafendurchfahrt, die während der Bergungsarbeiten gesperrt war, wurde nach etwa sechs Stunden wieder freigegeben.

Die Polizei ermittelt die Ursache des Unfalls. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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