Ein berauschter 27-Jähriger lieferte sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei, schnitt andere Fahrzeuge und floh zu Fuß, bevor er gestellt wurde.
Neuss/Düsseldorf: Raserei endet im Polizeigewahrsam

Neuss/Düsseldorf (ost)
Am Samstag, den 11. April, hat ein anscheinend betrunkener 27-Jähriger eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durchgeführt. Der Mann aus Wuppertal wurde kurz vor 18 Uhr von Verkehrsteilnehmern bemerkt, weil er mehrere rote Ampeln missachtet und mehrmals stark beschleunigt und abgebremst haben soll. Die Zeugen riefen daher die Polizei, eine Streife konnte den Verdächtigen zunächst in der Nähe der Kreuzung Willy-Brandt-Ring und Stresemannallee finden. Er versuchte jedoch, sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke in das Stadtgebiet von Düsseldorf. Dabei schnitt der 27-Jährige mehrere andere Fahrzeuge, Unfälle konnten nur durch Zufall und schnelle Reaktionen von Unbeteiligten vermieden werden.
In der Völklinger Straße verließ der Verdächtige dann sein Auto und flüchtete zu Fuß über ein Feld auf eine Grünfläche, wo ihn die verfolgenden Polizisten stellen konnten. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte möglicherweise Alkohol und Lachgas konsumiert hatte. Er besitzt keinen gültigen Führerschein. Er wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen und es wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Unbeteiligte wurden nicht verletzt.
Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Hinweise werden unter 02131 3000 oder poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








