In der vergangenen Woche gab es insgesamt 16 Einbrüche bzw. Einbruchsversuche. Die Polizei ruft zur Einbruchsbekämpfung auf und bietet kostenfreie Beratungstermine an.
Neuss: Einbruchsserie im Kreisgebiet

Rhein-Kreis Neuss (ost)
In der letzten Woche gab es insgesamt 16 Einbrüche oder Einbruchsversuche im Kreisgebiet. In Neuss waren mutmaßliche Einbrecher sechs Mal aktiv. Vier Vorfälle wurden in Meerbusch gemeldet, sowie jeweils zwei in Korschenbroich, Grevenbroich und Dormagen. Die Einbrecher nutzen die frühe Dunkelheit gezielt aus, um in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizei ermittelt in jedem Fall, bittet aber auch die Bevölkerung, bei der Einbruchsprävention mitzuwirken. Eine aufmerksame Nachbarschaft hilft nachweislich: Wenn verdächtige Aktivitäten beobachtet werden, sollte sofort die Notrufnummer gewählt und mögliche Details – Anzahl der Verdächtigen, Beschreibung der Personen, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermittelt werden.
Zusätzlich können Hausbesitzer und Mieter durch angemessene Sicherheitsmaßnahmen im Voraus verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher handeln oft unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen, wenn der Einstieg nicht sofort gelingt, brechen sie ihr Vorhaben in der Regel ab. Daher können Sicherungen an besonders gefährdeten Stellen – wie Fenstern oder Terrassentüren – hilfreich sein. Experten der Polizei beraten kostenfrei vor Ort über die Möglichkeiten, die unter der Rufnummer 02131 3000 vereinbart werden können.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland, insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








