In der letzten Woche wurden zwölf Wohnungseinbrüche gemeldet, mit sieben vollendeten Taten und fünf gescheiterten Versuchen. Einbrüche ereigneten sich in mehreren Städten, Ermittlungen laufen.
Neuss: Einbruchsserie im Kreisgebiet

Rhein-Kreis Neuss (ost)
In der letzten Woche wurden der Polizei im Kreisgebiet zwölf Wohnungseinbrüche gemeldet. Sieben wurden erfolgreich durchgeführt, während es bei fünf Versuchen blieb.
In Meerbusch gab es insgesamt sechs Einbrüche an verschiedenen Wochentagen. Vier wurden vollendet, bei zwei blieb es beim Versuch.
In den Städten Neuss, Dormagen, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst und Korschenbroich ereignete sich jeweils ein Wohnungseinbruch.
Eine visuelle Darstellung ist im sogenannten Einbruchsradar verfügbar. Das Einbruchsradar wird jeden ersten Werktag der Woche im Internet (https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/einbruchsradar) und auf den Social-Media-Kanälen WhatsApp (https://www.whatsapp.com/channel/0029VaK1JM79Gv7YXH60ca1J) und Facebook (https://www.facebook.com/polizei.nrw.ne) veröffentlicht.
Die Ermittlungen in allen Fällen wurden vom Kriminalkommissariat 14 in Neuss übernommen.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden.
Um Einbrüche zu verhindern, können Hausbesitzer und Mieter mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen vorsorgen. Einbrecher handeln oft unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen. Wenn der Einstieg nicht sofort gelingt, brechen sie ihr Vorhaben in der Regel ab. Daher können Sicherungen an besonders gefährdeten Stellen wie Fenstern oder Terrassentüren hilfreich sein. Experten der Kripo beraten kostenlos vor Ort über die verschiedenen Möglichkeiten. Termine können unter der Rufnummer 02131 3000 vereinbart werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 2.344 auf 2.614, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








