Nachbar beobachtet Einbruch. Polizei bittet um Hinweise. Nachbarschaftliche Achtsamkeit wichtig, um Verbrechen zu verhindern.
Neuss: Einbrüche der Woche

Rhein-Kreis Neuss / Neuss (ost)
Am Sonntag, den 30. März, haben Augenzeugen anscheinend versucht, einen Einbruch an der Straße „Im Melchersfeld“ in Neuss-Gnadental zu beobachten. Gegen 11:30 Uhr sollen drei bisher unbekannte Personen versucht haben, zuerst das Gartentor und dann die Haustür aufzubrechen. Als dies fehlschlug, sollen sie ihr Vorhaben aufgegeben haben und in Richtung Gnadentaler Allee davongegangen sein. Die Verdächtigen waren anscheinend drei Männer. Einer von ihnen soll dünn und bärtig gewesen sein und eine schwarze Jacke getragen haben. Ein weiterer Verdächtiger soll ebenfalls schlank und schwarz gekleidet gewesen sein. Der dritte Mann soll von kräftiger Statur und mit einer braunen Jacke bekleidet gewesen sein. Alle drei Unbekannten trugen Kapuzen.
Insgesamt gab es in der vergangenen Woche (30. März bis 5. April) im Rhein-Kreis Neuss 13 Einbrüche und Einbruchsversuche. Davon ereignete sich jeweils ein Einbruch in Dormagen, Kaarst und Korschenbroich. In Grevenbroich schlugen die Täter zweimal zu, in Meerbusch und Neuss je viermal. Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, weitere Hinweise unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.
Zusätzlich ruft die Polizei die Nachbarn zur Wachsamkeit auf. Wer verdächtige Beobachtungen in seiner Umgebung macht, sollte sofort den Notruf wählen. Gerade in den Ferien oder an langen Wochenenden, wenn viele Menschen verreisen, ist die nachbarschaftliche Aufmerksamkeit umso wichtiger, um Verbrechen zu verhindern. (-14015)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2789 auf 3069 zurück. Von den Verdächtigen waren 2344 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








