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Neuss: Einbrüche im Kreisgebiet

Insgesamt 37 Einbrüche in der letzten Woche, darunter 24 in Neuss. Polizei ruft zur Zusammenarbeit auf, um Einbrüche zu verhindern.

Foto: Depositphotos

Rhein-Kreis Neuss (ost)

Letzte Woche gab es insgesamt 37 Einbrüche oder Einbruchsversuche im Kreisgebiet. In Neuss wurden mutmaßliche Einbrecher 24 Mal aktiv. Vier Vorfälle wurden von der Polizei in Dormagen registriert, sowie jeweils drei in Korschenbroich und Meerbusch.

In Grevenbroich gab es zwei Vorfälle und in Kaarst einen. Einbrecher nutzen die frühe Dunkelheit gezielt aus, um in Häuser und Wohnungen einzudringen.

Die Polizei ermittelt in jedem Fall, bittet aber auch die Bevölkerung, bei der Bekämpfung von Einbrüchen mitzuhelfen. Eine aufmerksame Nachbarschaft hilft nachweislich: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte sofort die Notrufnummer wählen und mögliche Details – Anzahl der Verdächtigen, Beschreibung der Personen, Fluchtwege und -fahrzeuge – übermitteln.

Zusätzlich können Eigentümer und Mieter von Häusern und Wohnungen durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen bereits im Voraus verhindern, dass es zu einem Einbruch kommt. Einbrecher handeln oft unter Zeitdruck und mit einfachen Werkzeugen, wenn der Einstieg sofort gelingt, brechen sie ihr Vorhaben meist ab. Daher können Sicherungen an besonders gefährdeten Stellen – wie Fenstern oder Terrassentüren – hilfreich sein.

Experten der Polizei beraten kostenfrei bei Vor-Ort-Terminen, die unter der Rufnummer 02131 3000 vereinbart werden können, welche Möglichkeiten es gibt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 23528 Fällen im Jahr 2022 auf 27061 Fälle im Jahr 2023. Im Jahr 2022 wurden 3385 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 3616 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 im Jahr 2022 auf 3069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 im Jahr 2022 auf 1451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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