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Neuss: Einbrüche vergangener Woche

Polizei ermittelt nach fünf Einbrüchen im Rhein-Kreis Neuss. Bewohnerin überrascht Einbrecher in Kaarst, Schmuck gestohlen.

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Foto: Presseportal.de

Rhein-Kreis Neuss (ost)

In der letzten Woche gab es im Rhein-Kreis Neuss insgesamt fünf Einbrüche. Nach den bisherigen Informationen der Polizei haben mutmaßliche Einbrecher zweimal in Neuss zugeschlagen – davon war ein Versuch. Vollendete Einbrüche ereigneten sich jeweils in Kaarst, Meerbusch und Dormagen.

In Kaarst verließ eine Bewohnerin am Samstag (18.04.) gegen 16:20 Uhr ihre Wohnung, um in den Keller zu gehen. Als sie kurz darauf zurückkehrte, sah sie die offene Tür. Drei unbekannte Männer rannten an ihr vorbei aus der Wohnung. Sie waren etwa 170 Zentimeter groß, dunkel gekleidet und trugen Arbeitshosen. Die Verdächtigen liefen aus dem Mehrfamilienhaus in der Straße „Auf dem Brühl“ in Richtung der Tankstelle. Ersten Informationen zufolge wurde die Tür aufgebrochen und Schmuck gestohlen.

Das Kriminalkommissariat 14 hat in allen Fällen Ermittlungen aufgenommen und nimmt weitere Zeugenhinweise unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen. Die Polizei rät zur Vorsicht: Überprüfen Sie vor dem Verlassen Ihres Hauses, ob alle Türen und Fenster verschlossen und gesichert sind. Die Experten für Kriminalprävention bieten einen kostenlosen Check an, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung besser vor unbefugten Eindringlingen zu schützen. Einen Termin können Sie unter der Rufnummer 02131 3000 vereinbaren.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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