Ein 24-jähriger Tatverdächtiger aus Litauen wurde festgenommen, nachdem er ein gestohlenes Pedelec an der Lötterfelder Straße versteckte. Die Polizei rät zur Sicherung und Codierung von Fahrrädern.
Neuss: Festnahme eines Fahrraddiebs

Meerbusch (ost)
Am Dienstag (14.04.) hat ein Einwohner von Meerbusch sein E-Bike gegen 20 Uhr vor seinem Haus am Schaertzgensweg abgestellt. Zwei unbekannte Männer wurden in der Gegend gesehen. Als der Mann aus Meerbusch kurze Zeit später zu seinem E-Bike zurückkehrte, war es gestohlen worden. Einer der Männer behauptete, nichts vom Diebstahl zu wissen. Der andere Unbekannte mit dem Fahrrad wurde vom Mann aus Meerbusch an der Ecke Lötterfelder Straße / Niederdonker Straße gefunden. Als die Polizei eintraf, flüchtete dieser. Der 24-jährige Verdächtige aus Litauen wurde von den Beamten an der Lötterfelder Straße festgenommen. Bei der Durchsuchung wurde ein Autoschlüssel gefunden. In dem dazugehörigen Fahrzeug wurden gefälschte Kennzeichen entdeckt. Das Handy und die Kennzeichen wurden beschlagnahmt.
Der 24-Jährige wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Wache gebracht. Das Kriminalkommissariat 23 hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei empfiehlt:
– Sichern Sie Ihr Fahrrad mit massiven Bügeln, Stahlketten oder Panzerkabelschlössern von geprüfter Qualität. Die Schlösser sollten groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand wie einem Fahrradständer anzuschließen. Nur das Blockieren der Vorder- und Hinterräder reicht nicht aus, da die Räder leicht weggetragen oder verladen werden können.
– Lassen Sie Ihr Fahrrad codieren. Mit der Codierung kann die Polizei die Adresse des Eigentümers herausfinden.
Am Donnerstag (23.04.) führt die Polizei Rhein-Kreis Neuss von 14 bis 16:30 Uhr eine Fahrradcodierung in Grevenbroich durch und bietet Bürgergespräche an. Die Codierung findet auf dem Vorplatz des Jugendtreffs in Grevenbroich in der Straße „An-St. Josef“ 4 statt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 62400 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 62036 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 5320 im Jahr 2022 auf 5538 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 4431 im Jahr 2022 auf 4516 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 4108 Männer und 323 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 4156 Männer und 360 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1706 im Jahr 2022 auf 1936 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Fahrraddiebstählen im Jahr 2023 insgesamt 62036 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 62.400 | 62.036 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 5.320 | 5.538 |
| Anzahl der Verdächtigen | 4.431 | 4.516 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.108 | 4.156 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 323 | 360 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.706 | 1.936 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59% aller Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








