Trickbetrüger haben am Montag in Neuss und Meerbusch zugeschlagen. Schmuck wurde gestohlen, die Polizei ermittelt.
Neuss / Meerbusch: Trickbetrüger unterwegs

Neuss / Meerbusch (ost)
Am Montag (24.03.), gegen 16 Uhr, läuteten zwei Unbekannte an der Tür einer Wohnung einer Neusserin. Die ältere Dame öffnete die Tür und die Verdächtigen behaupteten, dass sie das Internet überprüfen müssten. In der Wohnung an der Vockrather Straße unterhielt sich ein Verdächtiger mit der Dame im Wohnzimmer, während der zweite Fremde in ein anderes Zimmer ging. Nachdem die Männer die angebliche Prüfung durchgeführt hatten, verließen sie die Wohnung. Die Neusserin bemerkte später, dass Schmuck gestohlen worden war.
Beide Verdächtige waren etwa 175 bis 180 Zentimeter groß und hatten kurze, dunkle Haare.
Auch am Montag, gegen 14:40 Uhr, gab sich ein Unbekannter am Brühler Weg in Meerbusch als Mitarbeiter der Wasserwerke aus. Der Verdächtige behauptete, er müsse einen Wasserzähler ablesen, und ging mit der Meerbuscherin in den Keller. Als die Dame den Mann zur Tür brachte, durchsuchte sie ihr Haus und entdeckte einen weiteren Unbekannten im Schlafzimmer. Dieser verließ daraufhin das Haus. Ersten Ermittlungen zufolge wurde nichts gestohlen. Der Mann im Schlafzimmer war etwa 185 Zentimeter groß, ungefähr 25 Jahre alt und hatte kurze schwarze Haare. Der erste Unbekannte war etwa 175 Zentimeter groß, ebenfalls etwa 25 Jahre alt, hatte eine kräftigere Statur und schwarze lockige Haare.
Das Kriminalkommissariat 12 hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








