Die Polizei des Rhein-Kreis Neuss geht gegen Drogenhandel vor und findet bei einem Einsatz Bargeld und Betäubungsmittel, die sichergestellt wurden.
Neuss: Polizei beschlagnahmt Drogen und Geld bei Schwerpunkteinsatz

Neuss (ost)
Die Ordnungshüter im Rhein-Kreis Neuss führen regelmäßig Schwerpunkteinsätze gegen den Drogenkonsum und -handel im Neusser Stadtgebiet durch.
Während einer dieser Einsätze wurde ein Lager im Bereich der Rheintorstraße in der Innenstadt von Neuss durchsucht. Gegen 15:40 Uhr entdeckten die Beamten einen Rucksack, der Bargeld und Substanzen enthielt, die möglicherweise Heroin und Kokain waren. Die Menge, Aufteilung und Verpackung wiesen auf illegalen Drogenhandel hin, die Beweismittel wurden beschlagnahmt.
Auch in Zukunft wird die Polizei – sowohl in Uniform als auch in zivilen Kräften – gegen den Drogenhandel in Neuss vorgehen und dabei insbesondere Treffpunkte von Konsumenten, Käufern und Verkäufern im Blick behalten.
Das Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen zum Besitzer des Rucksacks im aktuellen Fall aufgenommen. Bürger, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14015)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








