Ein 44-jähriger Düsseldorfer wurde nach einer Tankstellenkontrolle aufgrund fehlender Zahlung, fehlender Fahrerlaubnis und positivem Drogentest gestoppt. Das Fahrzeug war zudem nicht ordnungsgemäß angemeldet und die Kennzeichen als gestohlen gemeldet.
Neuss: Polizei stellt Fahrzeug mit elf Kanister Sprit sicher

Neuss (ost)
Am Freitag (21.08.) gegen 21:20 Uhr, konnte ein Polizist an einer Tankstelle beobachten, wie eine Person mehrere große Behälter füllte, die sich im Kofferraum des Autos befanden. Als der unbekannte Mann von der Tankstelle an der Düsseldorfer Straße in Richtung Düsseldorf-Heerdt fuhr, folgte der Beamte ihm. Kurz vor der Haltestelle “Neuss – Am Kaiser” wurde das Fahrzeug gestoppt und die beiden Insassen kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 44-jährige Düsseldorfer die Tankstelle verlassen hatte, ohne zu bezahlen. Außerdem hatte er keine gültige Fahrerlaubnis und ein freiwilliger Drogentest war positiv. Es wurde auch festgestellt, dass das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß registriert war und keinen erforderlichen Versicherungsschutz hatte. Die Kennzeichen waren ebenfalls als gestohlen gemeldet.
Das Fahrzeug wurde zusammen mit den elf Kanistern Benzin beschlagnahmt. Ebenso wurden die Kennzeichen und ein im Fahrzeug gefundener polnischer Ausweis sichergestellt.
Der 44-Jährige wurde zur Wache gebracht. Nach einer Blutprobe wurde er freigelassen. Ihm wurde das Führen von Fahrzeugen untersagt.
Das Kriminalkommissariat 12 und das Verkehrskommissariat 2 haben mit den Ermittlungen begonnen. (-14012)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Im Jahr 2023 gab es 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 16655 auf 18722 stieg. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region im Vergleich zu der Region mit den meisten erfassten Fällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen immer noch unterdurchschnittlich.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55296 innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11172 und die der Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








