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Neuss: Polizeieinsatz in Grevenbroich

Ein polizeibekannter Verdächtiger flieht vor Kontrolle und schwimmt in die Erft. Trotz Fluchtversuch gestellt, Durchsuchung ergebnislos.

Foto: Depositphotos

Grevenbroich (ost)

Am Dienstag, den 9. Juni, führte die Polizei in Grevenbroich einen Spezialeinsatz durch. Das Ziel war die gezielte Bekämpfung von Straßenkriminalität.

Währenddessen wurden mehrere Personen überprüft – darunter ein 30-jähriger Syrer, der der Polizei bekannt war. Gegen 15 Uhr wurde er auf der Stadtparkinsel angetroffen. Während der laufenden Kontrolle rannte er plötzlich los und sprang in die nahegelegene Erft. Er schwamm den Fluss entlang und versuchte auf der anderen Seite zu entkommen, wurde jedoch bei der Villa Erckens eingeholt und gestellt. Die anschließende Durchsuchung verlief ergebnislos. Bei weiteren Kontrollen rund um den Stadtpark stellte die Polizei insgesamt vier mutmaßliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Die Verdächtigen führten unter anderem Kokain und Amphetamin bei sich. Außerdem wurden zwei Autofahrer unter Drogeneinfluss erwischt und einer ohne Führerschein, sowie drei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz registriert.

Die Polizei in Grevenbroich und auch an anderen Orten im Rhein-Kreis Neuss geht regelmäßig mit solchen Spezialeinsätzen gezielt gegen Kriminalität vor. Aber auch außerhalb solcher Aktionen sind die Beamten – in Uniform oder zivil – regelmäßig im Einsatz und sorgen so für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. (-14015)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen somit an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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