Feuerwehr öffnet Kabelschächte unter Atemschutz. Am Dienstag wurde die Feuerwehr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder gerufen. Der Schwelbrand musste aufwändig gelöscht werden.
Neuss: Schwelbrand in Wohnhaus

Neuss (ost)
Am Dienstag, dem 26.05.2026, erhielt die Feuerwehr Neuss um 14:02 Uhr einen Alarm für einen ausgelösten Rauchmelder in einem Wohnhaus in der Ewald-Malzburg-Straße im Stadtteil Allerheiligen. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte Rauch im Hausanschlussraum. Dies wurde durch einen Schwelbrand im Bereich der Elektroverteilung verursacht.
Ein Team betrat das Gebäude unter Atemschutz und suchte mit einer Wärmebildkamera nach der Brandstelle. Da der Schwelbrand in Kabelschächten und der Elektroinstallation auftrat, mussten verschiedene Wand- und Verkleidungsbereiche manuell geöffnet werden, um zu den betroffenen Stellen zu gelangen.
Die Arbeiten waren sehr aufwendig: Über mehrere Stunden hinweg wurden unter Atemschutz Kabelschächte und angrenzende Bereiche kontrolliert und geöffnet. Bei Außentemperaturen von fast 30 Grad war dies eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte.
Nachdem die betroffenen Bereiche freigelegt waren, konnte der Schwelbrand gelöscht werden. Es folgten umfangreiche Kontrollmaßnahmen und eine spätere Brandnachschau, um versteckte Glutnester auszuschließen. Nach Abschluss der Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an den Eigentümer, mit der Anweisung, die gesamte elektrische Anlage von einem Fachunternehmen überprüfen zu lassen.
Quelle: Presseportal








