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Neuss: Seniorin übergibt Bankkarte an Betrüger

Eine 82-jährige Frau aus Neuss wurde Opfer von Trickbetrügern. Nachdem sie vertrauliche Bankdaten preisgab, übergab sie einem Unbekannten ihre Bankkarte, der sich als Mitarbeiter der Sparkasse ausgab.

Foto: Depositphotos

Neuss (ost)

Eine 82-jährige Frau aus Neuss scheint Opfer von Trickbetrügern geworden zu sein.

Am Dienstag, den 7. April, gegen 17:30 Uhr, erhielt die ältere Dame einen Anruf von einer unbekannten Frau, die vorgab, Mitarbeiterin der örtlichen Sparkasse zu sein. Unter dem Vorwand, eine verdächtige Abbuchung zu überprüfen, überredete sie die Neusserin dazu, vertrauliche Informationen über ihre Bankkarte preiszugeben, und konnte auch die Bedenken der 82-Jährigen zerstreuen. Später, gegen 18:30 Uhr, erschien ein 20 bis 30 Jahre alter Mann mit westeuropäischem Aussehen an der Wohnung der Dame im Dreikönigsviertel, um angeblich die Bankkarte zur Überprüfung abzuholen. Die Neusserin übergab die Karte an den Verdächtigen. Erst später erkannte sie, dass sie Opfer von Betrügern geworden war, und alarmierte die Polizei.

Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 12 aufgenommen.

Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, wenn Fremde am Telefon Geld verlangen oder sensible Daten erfragen. Oft setzen Betrüger gezielt psychologischen Druck ein, um Bedenken zu überwinden. Bleiben Sie aufmerksam! Im Zweifelsfall: legen Sie lieber auf und überprüfen Sie sich über die bekannten Kontaktwege.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch waren. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Mordraten in Nordrhein-Westfalen weiterhin besorgniserregend sind.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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