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Neuss: Sondereinsatz im Straßenverkehr

Kreispolizei kontrolliert Gurt- und Geschwindigkeitsverstöße, sensibilisiert für Verantwortung im Verkehr. 39 Verstöße, davon 6 Gurtverstöße, sowie 129 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. 200 Verkehrstote und 1500 Schwerverletzte jährlich vermeidbar.

Foto: unsplash

Neuss (ost)

Im Rahmen der Roadpol-Woche „Seatbelt“ führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss am Mittwoch (11.03.) gemeinsam mit den Kollegen der Verkehrsunfallprävention Kontrollen durch.

Am Vormittag wurde in Neuss an der Kreuzung Hammer Landstraße / Batteriestraße eine feste Kontrollstation im Rahmen eines Sondereinsatzes eingerichtet. Am Nachmittag gab es auch mobile Kontrollen.

Bei der Kontrollstelle wurden auch die #LEBEN-Buchstaben verwendet. Diese sollen die Autofahrer auf ihre Verantwortung und die schwerwiegenden Folgen eines Unfalls hinweisen.

Während der Kontrollen wurden insgesamt 39 Verstöße festgestellt, darunter sechs Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht. Gleichzeitig wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, bei denen 129 Verstöße festgestellt wurden.

Die UDV (Unfallforschung der Versicherer) schätzt, dass bundesweit im Jahr 200 Verkehrstote und 1500 Schwerverletzte vermieden werden könnten, wenn diese Personen ordnungsgemäß gesichert gewesen wären.

Fahren Sie immer vorsichtig und passen Sie sich den Gegebenheiten an. Halten Sie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen und schnallen Sie sich vor jeder Fahrt an. Ein Sicherheitsgurt und angemessene Geschwindigkeit können Leben retten! (-14012)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vertreten. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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