Zwei Fahrradunfälle mit Verletzungen an einem Tag, Polizei warnt vor Risiken beim Überqueren von Schienen.
Neuss: Unfälle an der Oberstraße

Neuss (ost)
Am Donnerstag (06.08.) fuhr ein 84-jähriger Neusser gegen 13:30 Uhr mit seinem Fahrrad die Oberstraße in Richtung Stadthalle entlang. Laut ersten Untersuchungen fuhr eine Straßenbahn vor dem älteren Herrn, ebenfalls in Richtung Stadthalle. Aus bisher unbekannten Gründen hatte der Neusser einen Unfall mit seinem Fahrrad. Möglicherweise geriet der Mann zwischen Gehwegkante und Bahn auf der Oberstraße und stürzte hinter der Bahn.
Der Senior wurde lebensgefährlich verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Auch am Donnerstag (06.08.) gegen 18:30 Uhr fuhr ein 68-jähriger Neusser mit seinem Fahrrad die Oberstraße in Richtung Stadthalle. Der Mann geriet auf Höhe des Obertors mit dem Vorderrad seines Fahrrads in die Schienen und stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.
Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen.
Hinweise werden unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Die Polizei empfiehlt:
Vermeiden Sie möglichst den Kontakt mit Schienen. Wenn Sie jedoch Schienen überqueren müssen, tun Sie dies im rechten Winkel. Je steiler der Winkel, desto höher ist das Risiko, dass der Fahrradreifen in die Rille gerät. Dies kann oft zu einem Sturz führen und schwere Verletzungen verursachen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








