Eine Person wurde bei einem Streit vor einem Supermarkt mit einem Messer am Hals verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und später wieder freigelassen.
Neuss: Verletzte Person nach Messerangriff – Festnahme

Neuss (ost)
Vor einem Geschäft in der Innenstadt von Neuss kam es am Montag (12.10.) laut ersten Informationen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen, bei der eine Person mit einem Messer am Hals verletzt wurde.
Ein 63-jähriger obdachloser rumänischer Staatsbürger hatte seinen späteren Angriff, einen 40-jährigen obdachlosen Rumänen, um etwas Bargeld gebeten. Der Tatverdächtige wurde jedoch plötzlich aggressiv, schrie das Opfer an, zog ein Messer aus seiner Jackentasche und verletzte den 40-Jährigen am Hals.
Der nicht lebensbedrohlich verletzte Mann wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei konnte den Tatverdächtigen vor Ort festnehmen und in eine Polizeiwache bringen. Dort wurde ihm aufgrund seiner offensichtlichen Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Prüfung von Haftgründen wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder freigelassen.
Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 11 übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Insgesamt gab es im Jahr 2023 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








