Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Nideggen: Betrunkener Autofahrer am Wildpark gestoppt

Polizei stoppt betrunkenen Autofahrer am Wildpark, der Widerstand gegen Beamte leistet.

Foto: unsplash

Nideggen (ost)

Am Freitag Nachmittag (06.03.2026) wurden Polizeibeamte der Wache Kreuzau gegen 15:18 Uhr zum Wildpark in Nideggen-Schmidt gerufen, nachdem Zeugen gemeldet hatten, dass ein sichtlich betrunkener Mann beabsichtige, mit einem Auto am Straßenverkehr teilzunehmen.

Mehrere unabhängige Zeugen gaben an, dass der 58-jährige Mann aus Heimbach sein Fahrzeug am Wildpark geparkt und bereits einen Bordstein touchiert hatte. Danach hielt er sich im Gastronomiebereich auf, wo er laut Zeugen mehrere alkoholische Getränke konsumierte und dabei zunehmend desorientiert wirkte.

Als der Mann dann zu seinem Auto zurückkehrte und ankündigte, loszufahren, versuchten Zeugen, dies zu verhindern, indem sie sein Auto blockierten. Trotzdem versuchte der Mann, den Bereich mit seinem Auto zu verlassen, was jedoch scheiterte. Bei der Ankunft der Polizei bemerkten die Beamten einen starken Alkoholgeruch. Während der polizeilichen Maßnahmen setzte sich der Mann erneut in sein Auto und versuchte, loszufahren. Trotz mehrfacher Aufforderung kam er den Anweisungen der Beamten nicht nach und musste schließlich gewaltsam aus dem Auto gezogen werden, wobei er Widerstand leistete.

Der 58-Jährige wurde zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er einen freiwilligen Atemalkoholtest abgelehnt hatte. Sein Führerschein wurde eingezogen und ihm wurde vorläufig das Fahren von Fahrzeugen untersagt, für die ein Führerschein erforderlich ist. Das zuständige Straßenverkehrsamt wurde informiert.

Gegen den Mann wurden Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer und Widerstands gegen die Staatsgewalt erstattet. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2022 49.610 Männer und 6.757 Frauen, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen damit an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Es gab 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24