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Niederense: Brandübung in Maschinenlager

Am Donnerstagabend fand eine Zugübung der Freiwilligen Feuerwehr Ense statt, bei der ein Brand in einem Maschinenlager angenommen wurde.

Foto: Unsplash

Ense (ost)

Am Abend des Donnerstags, dem 17.09.2026, fand eine gemeinsame Zugübung der Feuerwehr Ense statt, an der die Züge 1 und 2 beteiligt waren. Die Einheiten des Zuges 1 aus Bremen sowie die Löschgruppen aus Niederense, Oberense und Sieveringen (Zug 2) nahmen teil.

Es wurde angenommen, dass in einem Maschinenlager der Firma Köhler ein Brand ausgebrochen war. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich drei Mitarbeiter im Gebäude und wurden zunächst vermisst. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte hatte sich das Szenario bereits weiterentwickelt: Durch die starke Hitze war auch die Fassade der angrenzenden Nachbarhalle in Brand geraten.

Ein Schwerpunkt der Übung lag auf der Rettung von Personen. Aufgrund der komplexen Struktur des Maschinenlagers gestaltete sich die Suche nach den Vermissten als besonders herausfordernd. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Suche nach Personen und zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor.

Zur Erstbekämpfung und Rettung wurde zunächst eine Wasserversorgung über Hydranten aufgebaut. Es stellte sich jedoch heraus, dass die vorhandene Wassermenge nicht ausreichte. Daher wurde eine zusätzliche Wasserversorgung über lange Strecken aus der Möhne aufgebaut. Dabei kam der Schlauchwagen SW 2000 zum Einsatz, um die Wasserförderung von offenen Gewässern zur Einsatzstelle sicherzustellen.

Auch die Drehleiter wurde in die Brandbekämpfung einbezogen, um Wasser über den Monitor der DLK zur Bekämpfung des angenommenen Brandes abzugeben.

Die Drohneneinheit der Feuerwehr Ense wurde ebenfalls während der Übung eingesetzt. Mit der Drohne konnte die Einsatzstelle aus der Luft erkundet und das Einsatzgeschehen von oben übersichtlich dargestellt werden. Die gewonnenen Informationen unterstützten die Führungskräfte bei der Lagebeurteilung und verschafften einen besseren Überblick über die betroffenen Gebäudebereiche und die angrenzende Nachbarhalle.

Ein weiterer Aspekt der Übung war die Hygiene für die unter Atemschutz arbeitenden Trupps. Die erforderliche Schwarz-Weiß-Trennung und Hygiene nach einem Einsatz unter Atemschutz wurde praktisch berücksichtigt.

Die Übungsziele wurden erreicht und die verschiedenen Einsatzabschnitte erfolgreich bewältigt. Neben der Rettung von Personen und der Brandbekämpfung stand besonders das Zusammenspiel der beiden Züge sowie der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung über lange Strecken im Mittelpunkt.

Nach der Übung trafen sich die Einsatzkräfte zum gemeinsamen Abschluss am Gerätehaus in Niederense.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Köhler aus Niederense, die das Gelände und die Räumlichkeiten für die Durchführung der Übung zur Verfügung gestellt hat und somit diese realitätsnahe Ausbildung ermöglichte.

Quelle: Presseportal

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