Ein aufmerksamer Zeuge meldete eine Trunkenheitsfahrt in Niederkassel. Der Fahrer hatte leere Bierdosen im Auto und wurde kontrolliert.
Niederkassel: 31-jähriger Fahrer mit 2,6 Promille am Steuer

Niederkassel (ost)
Am Sonntag (22. Februar) gegen 17:00 Uhr informierte ein aufmerksamer Bürger die Polizei über eine mögliche Trunkenheitsfahrt in Niederkassel. Der Zeuge beobachtete, wie ein Auto auf der Rheidter Straße zu schnell fuhr und mehrmals in den Gegenverkehr geriet. Andere Autofahrer mussten stark bremsen und ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden.
Die Polizisten trafen kurz darauf den Fahrer des Fahrzeugs an und führten eine Kontrolle durch. Dabei fanden sie leere Bierdosen in der Mittelkonsole und der Fahrertür. Der 31-jährige Fahrer aus Niederkassel gab zu, vor der Fahrt Alkohol getrunken zu haben.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,6 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und sein Führerschein eingezogen.
Der 31-jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss verantworten. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Nordrhein-Westfalen hatte somit im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








