Eine 46-jährige Frau verursachte mit 1,8 Promille einen Unfall. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.
Niederkassel: Alkoholunfall auf Hauptstraße

Niederkassel (ost)
In der Nacht vom Mittwoch (22. April) auf Donnerstag ereignete sich auf der Hauptstraße in Niederkassel ein Verkehrsunfall, bei dem die vermutliche Unfallverursacherin betrunken war.
Um 00:20 Uhr fuhr eine 46-jährige Frau aus Niederkassel mit ihrem Auto die Hauptstraße in Richtung Niederkassel-Rheidt entlang. In der Nähe der Hausnummer 99 stieß sie aus bisher ungeklärter Ursache mit einem am Straßenrand geparkten Ford zusammen. Die 46-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Polizeibeamten. Das Messgerät zeigte einen Wert von etwa 1,8 Promille an.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Der entstandene Gesamtschaden wird auf einen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt. Der Frau wurde eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein wurde von den Beamten beschlagnahmt.
Gegen die 46-jährige Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss eingeleitet. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56367 Verdächtige, davon waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57879 Verdächtige, davon waren 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








