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Niederkrüchten: Polizei fasst Tatverdächtigen nach Raub

Ein 23-Jähriger bedrohte einen 36-Jährigen in einem Geldinstitut mit einem Messer und forderte Bargeld. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und gestand den Raub aus Geldproblemen.

Foto: Depositphotos

Niederkrüchten-Elmpt (ost)

Am Freitagabend gegen 17:40 Uhr hat ein 23-jähriger Mann aus Niederkrüchten in einer Bank an der Goethestraße in Elmpt einen 36-jährigen Niederkrüchtener mit einem Messer bedroht. Der 23-Jährige hat dem 36-Jährigen ein Messer an den Hals gehalten, nachdem dieser seine EC-Karte in den Geldautomaten gesteckt hatte, und hat nach Bargeld verlangt. Da sich die Situation über einen kurzen Zeitraum erstreckt hat, wurde die EC-Karte des Opfers vom Automaten eingezogen. Daraufhin ist es dem 36-Jährigen gelungen, dem Verdächtigen das Messer wegzunehmen. Danach ist er aus der Bank geflohen. Kurz darauf ist der 23-Jährige zurückgekehrt und hat unter Androhung von Gewalt die Herausgabe seines Messers verlangt. Als der 36-Jährige ihm das Messer nicht übergeben hat, ist der Verdächtige über den gegenüberliegenden Parkplatz in Richtung Wilhelmstraße geflohen. Mehrere Personen haben den Vorfall beobachtet, darunter auch ein Zeuge, der die Verfolgung des Flüchtigen mit seinem Auto aufgenommen hat. Die Polizei konnte den 23-Jährigen vorläufig an dem genannten Ort festnehmen. Nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der Verdächtige freigelassen und hat den Raub zum Nachteil des 36-Jährigen zugegeben. Er hat angegeben, Geldprobleme zu haben.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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