Ein verunfalltes Fahrzeug wurde auf der L11 gefunden, jedoch war der Fahrer nicht auffindbar. Die Polizei sucht Zeugen für den Unfallhergang.
Niedermerz: Verunfalltes Fahrzeug ohne Fahrer

Aldenhoven (ost)
An der L11 entdeckte ein Augenzeuge in der Nacht zum heutigen Tag (25.03.2026) ein offenbar verunfalltes Fahrzeug, das auf dem Dach lag. Der Fahrer des Fahrzeugs war nicht zu sehen.
Um 00:20 Uhr meldete der Zeuge den verunfallten Wagen auf der L11 kurz vor Niedermerz. Hinter dem Pkw, der in einer Böschung lag, erstreckte sich ein großes Splitterfeld, das Auto war noch warm. Da keine verletzte Person in der Nähe des Fahrzeugs gefunden werden konnte, wurde ein Hubschrauber angefordert und gleichzeitig mit den Ermittlungen an der Halteradresse begonnen.
Mithilfe des Hubschraubers wurde kurz darauf eine verletzte Person auf dem Sportplatz in Niedermerz gefunden. Der Mann gab an, Alkohol und Drogen konsumiert zu haben und sich beim Fußballspielen verletzt zu haben. Er behauptete, nicht in den Unfall verwickelt gewesen zu sein. Die Ermittlungen an der Halteradresse deuteten jedoch auf den 31-jährigen Fahrer aus Aldenhoven hin. Aufgrund seines Drogenkonsums und des Fehlens einer Fahrerlaubnis hatte er ein Motiv, sich unerlaubt vom Unfallort zu entfernen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist anzunehmen, dass der 31-jährige Fahrer die L11 in Richtung Aldenhoven befuhr und dann aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet und verunfallte. Er verletzte sich und entfernte sich vom Unfallort.
Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Dort wurden ihm auch Blutproben entnommen.
Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 15000 Euro.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 an die Polizei zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle registriert (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten beliefen sich auf 11.172 und die Leichtverletzten auf 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








