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Niedersachsen: Hotel-Abweisung nach Fake-Buchung

Ein Altenaer wurde abgewiesen, nachdem er auf ein Fake-Angebot hereingefallen war. Die Polizei warnt vor Betrügereien bei Hotelbuchungen und gibt Tipps zur sicheren Bezahlung.

Foto: unsplash

Altena (ost)

Ein 31-jähriger Mann aus Altena scheint Opfer eines Fake-Angebots auf einem Reiseportal geworden zu sein. Am Samstag versuchte er zusammen mit drei anderen Personen in einem Hotel in Norddeutschland einzuchecken. An der Rezeption wurde ihm jedoch mitgeteilt, dass alle Zimmer belegt seien und das Hotel nicht auf dem Reiseportal gelistet sei. Zudem war er nicht der erste, der an diesem Tag mit einer gefälschten Buchungsbestätigung erschien. Der Altenaer erstattete daraufhin online Anzeige bei der Polizei in Niedersachsen. Er hatte den Aufenthalt im Hotel im Voraus über PayPal bezahlt.

Die Polizei warnt davor, dass selbst in bekannten Reiseportalen immer wieder gefälschte Angebote auftauchen. Fotos von schönen Hotels lassen sich leicht aus dem Internet kopieren. Betrüger locken mit verlockend günstigen Angeboten. Die Zahlungen werden oft über fremde Konten abgewickelt, was die Ermittlungen der Polizei erschwert. Um solche Betrügereien zu vermeiden, sollten beim Bezahlen von Hotels oder Ferienwohnungen einige Hinweise beachtet werden: Es ist am sichersten für den Kunden, wenn die Bezahlung erst bei Ankunft in der Unterkunft erfolgt. Vermieter und Hoteliers möchten sich jedoch absichern, da viele Kunden ihre Reisen ohne Stornierung nicht antreten. Ein sicheres Zeichen ist es auch, wenn der Vermittler, in diesem Fall das Buchungsportal, ein eigenes Bezahlsystem anbietet. Der Kunde zahlt dann zuerst an den Vermittler und erstattet die Kosten je nach den Reisebedingungen bei Stornierungen oder Problemen. Es gibt jedoch auch hier eine Falle: Betrüger versuchen, die Opfer dazu zu bringen, das Bezahlsystem zu umgehen, indem sie Links oder QR-Codes senden. Wer diesen Links folgt, landet auf gefälschten Seiten. Die Kontodaten und das Geld gelangen dann erneut in dunkle Kanäle. Nur wenn die Zahlung direkt online über das Buchungsportal-Konto oder die Buchungsapp abgewickelt wird, ist sichergestellt, dass das Geld auf dem richtigen Konto landet.

Es kommt auch vor, dass Betrüger in die Konten von Hotels hacken. Kurz vor der Reise verschicken sie dann E-Mails und behaupten, dass bei der Bezahlung ein Fehler aufgetreten sei. Sie fordern den Kunden auf, die Zahlung erneut auf ein anderes Konto zu leisten. Im Zweifelsfall sollten Kunden das Hotel telefonisch kontaktieren oder sich an den Kundenservice ihres Buchungsportals wenden – jedoch bitte unter der im Portal angegebenen Telefonnummer. (cris)

Quelle: Presseportal

nf24