Die Polizei beschlagnahmt den Führerschein des jungen Fahrers nach riskanter Verfolgungsjagd in Gosenbach.
Niederschelden: 18-jähriger Golf-Fahrer flüchtet vor Polizei

Siegen-Niederschelden (ost)
Am Sonntag (19. April) kurz nach Mitternacht fiel einer Polizeistreife ein Golf auf. Als sie das Fahrzeug überprüfen wollten, flüchtete es. Dank eines Hinweises eines Zeugen gelang es, das Auto kurz darauf in Gosenbach zu finden und zu kontrollieren. Letztendlich behielten die Ordnungshüter den Führerschein des 18-jährigen Fahrers ein.
Der Golf war gegen 00:50 Uhr auf der Straße aufgefallen, als er an einer Kreuzung trotz freier Fahrt nicht losfuhr. Als die Beamten ihr Fahrzeug gewendet hatten, fuhr der Golf in die Höllenwaldstraße in Richtung Niederschelden. Dabei beschleunigte er sein Auto auf über 100 km/h. Auch danach fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Tempo-30-Zone sowie über Wald- und Wirtschaftswege. Die Beamten verloren den Golf aus den Augen. Ein Zeuge und Reifenspuren wiesen jedoch in die Fluchtrichtung. Schließlich wurde der VW in Gosenbach gesichtet. Als die Polizisten Anhaltezeichen gaben, hielt der 18-Jährige dieses Mal an. Er bestritt die gefahrene Strecke und die hohe Geschwindigkeit. Aufgrund der Beobachtungen der Beamten, der Zeugenaussage und der frischen Schmutzspuren am Fahrzeug, die von der Fahrt auf dem Waldweg stammten, waren seine Angaben nicht glaubwürdig. Die Staatsanwaltschaft ordnete aufgrund des Verdachts auf Verstoß gegen § 315 d StGB (Verbotenes Einzelrennen) die Beschlagnahme des Führerscheins an. Das Verkehrskommissariat hat nun die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








