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Niederzier: Polizei sucht Zeugen nach Straßenverkehrsgefährdung

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs auf der B56 zwischen Jülich und Niederzier geben können.

Foto: Depositphotos

Jülich (ost)

Am Mittwochmorgen (25.02.2026) ereignete sich auf der B56 zwischen Jülich und Niederzier, an der Gereonstraße, eine Gefährdung des Straßenverkehrs. Ein Augenzeuge und die Verdächtige wurden am Ort des Geschehens angetroffen. Die Polizei sucht nun mögliche Opfer der Straßenverkehrsgefährdung sowie weitere Zeugen.

Um 06:30 Uhr fuhr der Zeuge mit seinem Auto auf der B56 von Niederzier in Richtung Jülich. Hinter ihm fuhr eine 38-jährige Autofahrerin aus Düren in dieselbe Richtung.

Der Zeuge bemerkte das Fahrzeug hinter ihm bereits aufgrund des dichten Auffahrens. Auf der B56 überholte die Fahrerin dann den Zeugen und andere Fahrzeuge, obwohl ein Überholverbot und eingeschränkte Sichtverhältnisse bestanden. Laut dem Zeugen musste mindestens ein entgegenkommendes Fahrzeug aufgrund des riskanten Überholmanövers stark abbremsen, um eine Kollision mit der Überholenden zu vermeiden. Das entgegenkommende Fahrzeug war ein silberner Kleinwagen. Es kam zu keinem Unfall.

Der Zeuge schaffte es, die 38-Jährige anzuhalten und sie auf ihr Fehlverhalten anzusprechen. Außerdem rief er die Polizei, die am Ort des Geschehens erschien und den Vorfall aufnahm. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, insbesondere die Fahrerin / der Fahrer des silbernen Kleinwagens, werden gebeten, sich bei der zuständigen Sachbearbeitung unter der Rufnummer 02421 949-5235 und außerhalb der Geschäftszeiten unter der Rufnummer 02421 949-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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