Die Polizei Köln sucht nach zwei Männern, die einen 23-Jährigen in Köln-Nippes bedroht und ausgeraubt haben. Die Tat ereignete sich am Abend des 9. Februar 2026.
Nippes: Öffentlichkeitsfahndung nach schwerem Raub

Köln (ost)
Mit Hilfe von Aufnahmen aus einer Videoüberwachung in einer Stadtbahn sucht die Polizei Köln nach zwei Verdächtigen. Sie werden beschuldigt, am Abend des 9. Februar 2026 (Montag) einen 23-jährigen Mann in Köln-Nippes bedroht und ausgeraubt zu haben.
https://polizei.nrw/fahndung/209824
Der Vorfall:
Nach den bisherigen Ermittlungen stieg der 23-Jährige gegen 21.30 Uhr in die S-Bahn S11 (Richtung Bergisch Gladbach) ein und kam mit den beiden Männern ins Gespräch. An der Haltestelle Geldernstraße/Parkgürtel stieg er mit ihnen aus.
An der Lokomotivstraße soll einer der Täter ein Messer gezogen und es an den Hals des Kölner gehalten haben. Danach zwangen die Täter den 23-Jährigen in den nahegelegenen Park, bedrohten ihn mit dem Tod und raubten Bargeld aus seinem Portemonnaie.
An der Haltestelle machten die Gesuchten außerdem Fotos von ihm und seinem Ausweis. Sie drohten ihm, ihm Schaden zuzufügen, wenn er die Polizei einschaltet, da sie „genügend Leute“ kennen würden.
Zeugenaufruf:
Hinweise zur Identität der abgebildeten Männer oder zum Tathergang nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter Tel. 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 4163 nicht-deutsche Verdächtige registriert. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








