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Nörvenich: Motorradfahrer schwer verletzt bei Verkehrsunfall mit Flucht

Ein Motorradfahrer (59) wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der beteiligte Autofahrer fuhr davon, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: Depositphotos

Kerpen (ost)

Personen, die etwas beobachtet haben, werden gesucht

Ein Motorradfahrer (59) wurde bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag (8. März) in Kerpen schwer verletzt. Sanitäter brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Ein beteiligter Autofahrer fuhr einfach weiter. Die Ermittler des Verkehrskommissariats bitten Zeugen sowie den gesuchten Autofahrer, sich zu melden und Hinweise unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de zu geben.

Um 14.45 Uhr war der 59-Jährige auf der Bundesstraße (B) 477 in Richtung Nörvenich unterwegs. Er wollte ein vorausfahrendes Auto überholen. Als er sich links neben dem Auto befand, lenkte der Fahrer sein Fahrzeug ebenfalls auf die linke Spur, um zu überholen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, soll der Motorradfahrer eine Notbremsung durchgeführt haben und dabei gestürzt sein. Das Motorrad wurde über die Straße geschleudert und berührte dabei den Fiat eines 75-Jährigen, der dadurch beschädigt wurde. Der andere beteiligte Autofahrer fuhr in Richtung Nörvenich davon. Der 75-Jährige und andere Verkehrsteilnehmende, die später am Unfallort eintrafen, leisteten Erste Hilfe und riefen den Notruf.

Die Polizeikräfte sperrten die Unfallstelle zwischen dem Abzweig „Neue Pforte“ und der Abfahrt „Bergerhausen“ bis etwa 17 Uhr ab, nahmen den Verkehrsunfall auf und erstellten einen Unfallbericht. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers unterstützte die Rettungskräfte vor Ort. Mitarbeiter eines Transportunternehmens schleppten die beschädigten Fahrzeuge ab. (sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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