Ein Jugendlicher wurde am Nordmarkt mit einem Messer verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und untergebracht.
Nordmarkt: 14-Jähriger schwer verletzt, Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0027
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Am Sonntagabend (11. Januar) hat ein 29-jähriger Mann einen Jugendlichen am Nordmarkt mit einem Messer verletzt. Der 14-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde von der Polizei festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde seine Unterbringung angeordnet. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen stach der Verdächtige im Bereich des Toilettenhauses am Nordmarkt mit einem Messer auf den Jugendlichen ein. Der Tatverdächtige ist ein 29-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der Jugendliche wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr für ihn.
Die Polizei nahm den Tatverdächtigen widerstandslos fest, unter Androhung von Schusswaffe und Distanzelektroimpulsgerät (DEIG). Der 29-Jährige hatte noch ein Messer in der Hand.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund hat das Amtsgericht Dortmund die vorläufige Unterbringung des Tatverdächtigen in einer psychiatrischen Klinik gemäß § 126a Strafprozessordnung angeordnet.
Weitere Informationen werden während der Bürozeiten ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund, Henner Kruse, unter Tel.: 0231/92626122 erteilt.
Zusätzlich bittet die Polizei um weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Wer kann weitere Informationen zum Vorfall geben? Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer: 0231/132-7441 entgegen.
Zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität, insbesondere unter Verwendung von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen, hat das Polizeipräsidium Dortmund ein umfassendes Konzept mit Einsatzmaßnahmen und organisatorischen Anpassungen entwickelt. Neben den Maßnahmen zum Verbot des Messertragens sind hier das Präsenzkonzept „Fokus“, die strategische Fahndung, die Videoüberwachung und die verstärkte Präsenz von uniformierten und zivilen Polizeikräften zu erwähnen. Darüber hinaus wurde eine Gewaltschutzkommission eingerichtet und zwei Ermittlungskommissionen gebildet, die sich mit Gewalttaten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof befassen. Das Ziel ist die Verhinderung und Verfolgung von Straftaten sowie die damit verbundene Senkung der Kriminalitätsrate, um die objektive und subjektive Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen.
Quelle: Presseportal








