Wichtiger Fahndungserfolg nach zahlreichen Kellereinbrüchen: Polizei nimmt 40-jährigen Syrer mit Kettensäge und Betäubungsmittel fest.
Nordmarkt: Beamte treffen bei Kontrolle ins Schwarze

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0628
Ein bedeutender Fahndungserfolg wurde nach zahlreichen Kellereinbrüchen in letzter Zeit erzielt: Am heutigen Donnerstagmorgen (30. Juli) gegen 7 Uhr wurde ein 40-jähriger Syrer in unmittelbarer Nähe des Nordmarkts von der Polizei Dortmund festgenommen.
Der Mann fiel den Einsatzkräften auf, da er eine große Tasche mit einem in einem Hemd versteckten, großen Gegenstand trug. Als er die Polizei bemerkte, verließ er sofort die Kreuzung Nordmarkt/Schüchtermannstraße, wurde aber anschließend kontrolliert.
Bei der Durchsuchung des Mannes, der bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten aufgefallen war, fanden die Polizisten eine unbekannte Substanz (vermutlich Betäubungsmittel), eine große Elektro-Kettensäge und ein Messer. Es wird vermutet, dass die Kettensäge aus einem Einbruchdiebstahl stammt.
Das Küchenmesser durfte der Mann nicht bei sich tragen, da die Polizei Dortmund bereits im Mai dieses Jahres ein Messertrageverbot gegen ihn verhängt hatte. Nun muss der Mann ein Ordnungsgeld in Höhe von 250 Euro zahlen. Bei einem erneuten Verstoß wird es noch teurer.
Es wurden Strafanzeigen wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstellt. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann freigelassen, da die speziellen Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht gegeben waren.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 2789 höher als im Jahr 2023 mit 3069. Von den Verdächtigen im Jahr 2023 waren 2614 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland gehört.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2023 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








