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Nordmarkt: Polizei kontrolliert zahlreiche Personen und Fahrzeuge in Dortmund

Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ hat die Dortmunder Polizei in den vergangenen Tagen zahlreiche Personen und Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 303 Personen und 58 Fahrzeuge überprüft, 23 Strafanzeigen gefertigt und 22 Gegenstände sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0173

Im Rahmen des Sicherheitskonzepts „Fokus“ hat die Polizei in Dortmund in den letzten Tagen (18. bis 25. Februar) gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei in Nordrhein-Westfalen die Sicherheit in verschiedenen Stadtteilen durch umfangreiche Kontrollen und Maßnahmen erhöht.

Es wurden viele Personen überprüft, Drogen beschlagnahmt und präventive Maßnahmen gegen Kriminalität ergriffen.

Am Mittwoch, dem 18. Februar, haben verdeckte Einsatzkräfte in der Thier-Galerie und der Fußgängerzone Personen aus der örtlichen Drogenszene beobachtet, die dort offen Drogen konsumierten. Die Beamten kontrollierten die Personen und stellten Kokain sicher. Auch der Verkäufer konnte von Kräften der Bereitschaftspolizei identifiziert werden. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden sie Bargeld, das ebenfalls beschlagnahmt wurde. Nach Erteilung von Platzverweisen konnten alle Personen den Innenstadtbereich verlassen. Gegen sie wurden mehrere Strafanzeigen erstattet.

Am Samstag, dem 21. Februar, kam es nach einer Bedrohung und Beleidigung zu Angriffen auf Polizeibeamte auf der Freifläche des „Café Kick“ am Hohen Wall. Ein 43-jähriger Mann aus Essen befand sich in dem umzäunten Bereich und hatte ein gestohlenes Fahrrad dabei. Es kam zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Als die Einsatzkräfte schlichtend eingriffen, griff der Mann aus Essen sie körperlich an. Er konnte mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und festgenommen werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Niemand wurde verletzt.

Am Montag, dem 23. Februar, patrouillierten die Einsatzkräfte bei Einbruch der Dunkelheit am Nordmarkt, im Dietrich-Keuning-Park und am Zentralen Omnibusbahnhof. Bei einer Personenkontrolle an der Uhlandstraße wurde ein verbotenes Messer sichergestellt. Gegen die Person wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Die Polizei prüft nun die Anordnung eines Messertrageverbots.

Bei einer gemeinsamen Gewerbekontrolle mit dem Kommunalen Ordnungsdienst am Dienstag, dem 24. Februar, in der Goystraße in Hörde bestand der Verdacht, dass einige Kioskprodukte auf rechtswidrige Weise erlangt und nun weit unter den üblichen Verkaufspreisen von Supermärkten und Discountern angeboten wurden. Die Einsatzkräfte stellten eine dreistellige Anzahl von Schokoladentafeln sicher und erstatteten einen Bericht.

In einer Wohnung in der Schleswiger Straße, die als bekannter Ort für Drogenhandel gilt, kam es zu einem Einsatz wegen Hausfriedensbruchs. Dort fanden Polizisten am Mittwoch, dem 25. Februar, einen gestohlenen Computer und einen gestohlenen Fahrzeugschlüssel. Die Verdächtigen konnten vor Ort ermittelt und die Gegenstände sichergestellt werden. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet.

Während des Kontrollzeitraums überprüften die Kräfte des Sicherheitskonzepts Fokus insgesamt 303 Personen und 58 Fahrzeuge. In 23 Fällen wurden Strafanzeigen erstattet. Die Polizei hat 22 Gegenstände sichergestellt und 66 Platzverweise erteilt.

Auch in den kommenden Wochen wird die Polizei in Dortmund weiterhin Präsenz zeigen und an verschiedenen Orten Schwerpunktkontrollen durchführen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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