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Nordmarkt: Polizeikontrollen in Dortmund

Festnahmen, Haftbefehle und sichergestelltes Bargeld bei Kontrollen in der Dortmunder Innenstadt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0627

Die Polizei Dortmund hat ihre gemeinsamen Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in der Dortmunder Innenstadt auch in der Woche vom 23. bis zum 30. Juli konsequent fortgesetzt. Während dieser Zeit wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt, Bargeld, Betäubungsmittel, ein verbotenes Messer und mutmaßliches Diebesgut sichergestellt.

Am 23. Juli führten verdeckte Einsatzkräfte in der Schillerstraße eine Kontrolle an einem Fahrzeug mit vier Staatsangehörigen aus Albanien durch. Unter dem Beifahrersitz wurde ein Versteck mit Bargeld entdeckt. Aus Sicherheitsgründen wurde das Geld beschlagnahmt.

Am 24. Juli überprüften Einsatzkräfte im Bereich Kampstraße/Hansastraße eine Gruppe von Personen. Bei einer Person wurden ein Blister mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und eine mutmaßlich gestohlene Debitkarte gefunden. Aufgrund früherer Diebstahlsdelikte leiteten die Beamten eine erkennungsdienstliche Behandlung ein und begannen weitere Ermittlungen.

Am 25. Juli bemerkten Polizeibeamte auf dem Wall eine Autofahrerin, die die Busspur widerrechtlich benutzte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass sie keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem gab die Frau an, zwei Tage zuvor Kokain konsumiert zu haben. Ein Drogenvortest war positiv. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Gegen die Fahrerin und den Halter des Fahrzeugs wurden Strafverfahren eingeleitet.

Am 26. Juli kontrollierten Polizeibeamte eine Person im Stadtgarten, gegen die ein Haftbefehl wegen des Verdachts auf schweren Raub vorlag. Die Person wurde festgenommen und in Gewahrsam genommen. In der Nähe wurden auch drei Fahrräder kontrolliert. Die anwesenden Personen machten keine Angaben zur Herkunft oder Eigentumsverhältnissen der Fahrräder. Aufgrund des Verdachts auf Diebstahl wurden die Fahrräder zur Sicherung des Eigentums beschlagnahmt.

Am 27. Juli überprüften verdeckte Einsatzkräfte in der Bornstraße eine verdächtige Gruppe von Personen. Dabei wurden Bargeld und ein verbotenes Messer gefunden. Das Messer und das Geld wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wird die Anordnung eines individuellen Messertrageverbots geprüft.

Am 28. Juli wurde bei einer Personenkontrolle in der Stollenstraße ein Haftbefehl vollstreckt. Die gesuchte Person wurde festgenommen und in das Polizeigewahrsam Dortmund gebracht. Am Nordmarkt wurde auch ein Autofahrer kontrolliert, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Später beobachteten die Einsatzkräfte am Nordmarkt einen mutmaßlichen Kokainhandel. Bei der Kontrolle des Käufers wurde Kokain sichergestellt, das er im Mund versteckt hatte. Der mutmaßliche Verkäufer wurde vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. Bei seiner Durchsuchung wurden ebenfalls Kokain und Bargeld gefunden und beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Am 29. Juli überprüften Polizeibeamte im Bereich Oestermärsch einen Mann, der zur Festnahme im Zusammenhang mit einer Ausweisung, Abschiebung oder Zurückschiebung ausgeschrieben war. Die Einsatzkräfte nahmen ihn fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam Dortmund. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.

Die Polizei Dortmund wird ihre sichtbaren und verdeckten Maßnahmen in der Innenstadt fortsetzen. Das Ziel bleibt, Straftaten frühzeitig zu erkennen, gesuchte Personen festzunehmen und den öffentlichen Raum für die Bürgerinnen und Bürger sicherer zu machen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2023 51099 männlich und 6780 weiblich, während 18722 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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