Einsatzkräfte stellen Waffen, Drogen und Bargeld sicher, nehmen Straftäter fest und bekämpfen Kriminalität intensiv.
Nordmarkt: Präsenzkonzeption „Fokus“ in Dortmund

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0299
Zusätzliche Überprüfungen, klare Resultate: Zwischen dem 2. und 8. April waren die Einsatzkräfte der Präsenzkonzeption „Fokus“ erneut verstärkt im Einsatz – mit deutlicher Auswirkung auf den Straßen.
Es wurden zahlreiche Personen kontrolliert, Drogen, Waffen und Bargeld beschlagnahmt und präventive Maßnahmen gegen Kriminalität ergriffen.
Am Donnerstag (2. April) hielt die Einsatzkräfte gegen 17:30 Uhr ein Fahrzeug an der Bornstraße an. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen. Die Konsequenz: Eine Anzeige.
Wenig später überprüften die Polizeibeamten einen 36-jährigen Mann in der Lütge Brückstraße. In seinem Auto befanden sich eine scharfe Schusswaffe, ein Teleskopschlagstock und Bargeld. Die Einsatzkräfte stellten die Waffen und das Geld sicher und erstatteten Anzeige.
An der Weißenburger Straße überraschte ein Einbrecher einen Bewohner. Es kam zu einem Kampf. Die Einsatzkräfte nahmen den Täter vorläufig fest.
Am ZOB beobachteten die Polizeibeamten einen Drogenhandel und stellten Cannabis sicher.
Während des Osterwochenendes (4. und 5. April) kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 117 Personen und 52 Fahrzeuge. Dabei stellten sie mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie Verkehrsverstöße fest. Zudem wurde eine Person festgenommen. Ein betrunkener Randalierer begann, Gegenstände zu beschädigen. Die Polizeibeamten brachten ihn ins Zentrale Polizeigewahrsam.
Am Dienstag (7. April) überprüften die Einsatzkräfte eine Person, die bereits polizeibekannt ist. Der Mann führte hochwertige Fahrräder mit sich, die nach aktuellen Informationen gestohlen wurden. Zudem fanden sie Heroin, Bargeld und verschiedene Dokumente, die aus einem Taschendiebstahl stammen. Die Kräfte stellten die Drogen und das Diebesgut sicher und erstatteten mehrere Anzeigen.
Weitere Drogen entdeckten die Polizistinnen und Polizisten am Mittwoch (8.4.) bei Personen am Nordmarkt (Kokain) und im Dietrich-Keuning-Park (illegaler Handel mit Cannabis). Ebenso an der Mallinckrodtstraße (nicht unerhebliche Menge Cannabis und Bargeld im vierstelligen Bereich). Im Rahmen dieser Kontrolle fanden die Einsatzkräfte eine Person mit offenem Haftbefehl und brachten sie ins Polizeigewahrsam. Von dort ging es weiter in die JVA.
Die Polizei Dortmund wird auch zukünftig im Rahmen der Konzeption „Fokus“ eine starke Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um die Straßenkriminalität sowie den gewerbsmäßigen Drogenhandel nachhaltig zu bekämpfen. Das Ziel bleibt weiterhin, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu steigern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen nahezu gleich. Insgesamt gab es 1897 Verdächtige, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstahlsfällen in Deutschland, insgesamt 39.519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Obwohl Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 73917 Fälle – zeigt der Vergleich mit den Vorjahren eine leichte Zunahme, die auf die anhaltende Problematik der Drogenkriminalität in der Region hinweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








