Eine 61-Jährige gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit zwei anderen Fahrzeugen. Sie wird leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Norf: Verkehrsunfall auf Villestraße

Neuss-Hoisten (ost)
Am Donnerstag (30.07) um etwa 18:30 Uhr, fährt eine 61-jährige Frau aus Neuss mit ihrem Hyundai auf der Villestraße von Norf kommend in Richtung Hoisten.
In entgegengesetzter Richtung fahren ein 59-jähriger Neusser mit seinem Renault und eine 40-jährige Frau aus Düsseldorf mit ihrem BMW in derselben Reihenfolge auf der Villestraße in Richtung Norf.
Aus bislang ungeklärten Gründen verliert die Fahrerin des Hyundai in der langgezogenen Kurve in der Nähe des Ackerweges die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dabei gerät sie in den Gegenverkehr und kollidiert mit dem entgegenkommenden Renault.
Danach bleibt die 61-jährige Frau aus Neuss mit ihrem Auto zunächst quer auf der Gegenfahrbahn stehen, so dass der folgende BMW seitlich mit ihr kollidiert.
Der Hyundai wird daraufhin auf das angrenzende Feld in die Fahrtrichtung des Renault-Fahrers geschleudert.
Aufgrund des Zusammenstoßes wird die 61-jährige leicht verletzt und muss zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Es entsteht erheblicher Sachschaden. Zwei Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden.
Die Unfallstelle wird während der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Die Feuerwehr Neuss kümmert sich um ausgelaufene Betriebsstoffe.
Das Verkehrskommissariat 1 übernimmt die weitere Untersuchung.
Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 02131 – 3 000 bei der Polizei zu melden. (Bi.)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








