Die Polizei in Oberhausen beendet nächtliches Nickerchen eines Autofahrers auf der Hauptstraße. Der Mann wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Oberhausen: Autofahrer schläft bei grüner Ampel auf Hauptstraße

Oberhausen (ost)
Ein grünes Licht, ein laufender Motor und ein schlafender Autofahrer – diese Situation sieht auch die Polizei nicht jeden Tag. In der Nacht zum Sonntag (26.07.) meldeten aufmerksame Zeugen der Polizei ein Auto, das auf der Duisburger Straße an der Kreuzung zum Max-Planck-Ring stand.
Das Besondere: Die Ampel war grün. Der Fahrer zeigte jedoch keinerlei Interesse daran, weiterzufahren. Er schien einfach andere Pläne zu haben – nämlich zu schlafen!
An der Einsatzstelle bestätigte sich die ungewöhnliche Meldung: Das Auto stand mit laufendem Motor auf der Rechtsabbiegerspur. Auf dem Fahrersitz saß der Fahrer – offensichtlich tief und fest schlafend.
Offenbar war die Rot-Phase zuvor ziemlich anstrengend…
Die Beamten versuchten zunächst, den Mann durch Klopfen an der Fahrertür und lautes Ansprechen zu wecken. Doch scheinbar war der Schlaf sehr fest. Erst nach energischerem Klopfen war der Fahrer wieder ansprechbar.
Nachdem der Schlafende das Auto verlassen hatte, stellten die Beamten neben Alkoholgeruch einen unsicheren Gang, glasige Augen und undeutliche Sprache fest.
Nach einem positiven Alkoholtest wurde der 30-jährige Fahrer aus Mülheim an der Ruhr zur Polizeiwache gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.
Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Zeugen, die nicht einfach vorbeigefahren sind und den „Schläfer“ gemeldet haben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es 51.099 Männer und 6.780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722 im gleichen Zeitraum. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








