Die Feuerwehr Mülheim konnte den Brand eindämmen, aber die Maßnahmen werden noch die gesamte Nacht dauern. Die Ruhrorter Straße bleibt gesperrt.
Oberhausen: Brand an der Ruhrorter Straße, Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nacht an

Mülheim an der Ruhr (ost)
Mülheim an der Ruhr, 28.04.2026 – Während des laufenden Einsatzes bei einem Brand in einem Gewerbebetrieb an der Ruhrorter Straße dauern die umfangreichen Löscharbeiten weiterhin an. Nach den ersten Maßnahmen konnte die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr den Brand mittlerweile unter Kontrolle bringen.
Durch einen intensiven Löschangriff und die frühzeitige Riegelstellung konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude erfolgreich verhindert werden. In der Spitzenzeit waren etwa 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, der Hilfsorganisationen und der Feuerwehr Oberhausen im Einsatz.
Die weiteren Maßnahmen sind nach wie vor aufwändig und zeitaufwendig. Die brennenden und teilweise gelöschten Altpapierballen müssen einzeln auseinandergezogen und gezielt gelöscht werden, um verbliebene Glutnester vollständig zu bekämpfen. Nach aktuellen Schätzungen werden die Löscharbeiten der Feuerwehr die ganze Nacht dauern. Die Anzahl der eingesetzten Kräfte soll im Laufe des späten Abends reduziert werden.
Zur Bewertung möglicher Umweltgefahren wurden das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) sowie das Umweltamt der Stadt Mülheim an der Ruhr hinzugezogen. In der Umgebung der Einsatzstelle führten die Experten des LANUK und des Umweltamtes an mehreren Messpunkten Kontrollen durch. Es wurden keine Auffälligkeiten oder Gefährdungen festgestellt.
Aufgrund der fortlaufenden Einsatzmaßnahmen und der Verlegung von Schlauchleitungen über die Straße bleibt die Ruhrorter Straße zwischen der Akazienallee und dem Kreisverkehr weiterhin vollständig gesperrt. Verkehrsbehinderungen sind zu erwarten. Die Sperrung wird voraussichtlich bis in die Morgenstunden aufrechterhalten bleiben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle registriert (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die Schwerverletzten bei 11.172 und die Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








