Am Freitagmorgen kam es zu einem Geschäftseinbruch an der Kreuzung Marktstraße/Friedrich-Karl-Straße. Der Tatverdächtige wurde unmittelbar nach seiner fußläufigen Flucht festgenommen.
Oberhausen: Einbruch in der Innenstadt – Festnahme vor Ort

Oberhausen (ost)
Am Freitagmorgen (24.04.) ereignete sich an der Ecke Marktstraße/Friedrich-Karl-Straße ein Einbruch in ein Geschäft. Der Verdächtige wurde sofort auf seiner Flucht zu Fuß festgenommen.
Um 04:20 Uhr gingen die ersten Anrufe bei der Leitstelle ein: Mehrere Anrufer berichteten, dass sie beobachtet hatten, wie ein Mann an der genannten Kreuzung die Schaufensterscheibe eines Geschäfts einschlug und offensichtlich eine Kasse stahl. Daraufhin wurden mehrere Streifenwagen zur Tatort geschickt, die kurz darauf ankamen. Während der Anfahrt zur Kreuzung Helmholtzstraße/Stöckmannstraße entdeckte ein Einsatzfahrzeug eine dunkel gekleidete Person, die eine Kasse unter dem Arm hielt. Sofort nahmen sie die Verfolgung des Mannes auf, der zu Fuß zu fliehen versuchte. Nach einigen hundert Metern endete die Flucht des Mannes jedoch in einem Garten, wo er überwältigt und festgenommen wurde.
Bei der Untersuchung des Vorfalls stellte sich heraus, dass bereits ein Haftbefehl gegen den 21-Jährigen vorlag. Daher wurde er festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht, nachdem eine blutende Handverletzung behandelt worden war.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen war in beiden Jahren ähnlich, mit 2.789 Verdächtigen im Jahr 2022 und 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren die meisten männlich, wobei im Jahr 2023 2.614 Männer und 455 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








