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Oberhausen: Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

Die Polizei Oberhausen führte gezielte Observationsmaßnahmen im Bereich des Sterkrader Bahnhofs durch. Zwei Beschuldigte wurden wegen des Verdachts des Kokainhandels festgenommen.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Nach Tipps von Bürgern über mutmaßlichen Drogenhandel am Sterkrader Bahnhof führte die Polizei Oberhausen am Dienstag (21.04.) gezielte Observationsmaßnahmen durch. Während dieser Maßnahmen bestätigten sich die Hinweise auf regelmäßige Drogengeschäfte zur Mittagszeit. Dabei wurden typische Übergaben beobachtet, bei denen sogenannte „Bubbles“ gegen Bargeld ausgetauscht wurden.

Während der Observation wurden zwei männliche Verdächtige (25 und 35) wegen des Verdachts des Kokainhandels festgenommen. Durch die Hinzuziehung weiterer Kräfte konnte kurz darauf eine mutmaßlich beteiligte Person in ihrem Auto überprüft werden.

Bei der Durchsuchung wurden in der Jackentasche des Mannes fünf „Bubbles“ mit vermeintlichem Kokain gefunden. Außerdem hatte der Verdächtige eine große Menge Bargeld bei sich. Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.

Die gefundenen Betäubungsmittel, das Bargeld und die Mobiltelefone wurden beschlagnahmt. Alle drei Festgenommenen – deutsche und albanische Staatsangehörige – wurden nach ihrer Vorführung einem Haftrichter vorgeführt und dann in die JVA Duisburg-Hamborn überstellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es 51.099 Männer und 6.780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – ist die Situation in dieser Region besorgniserregend.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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