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Oberhausen: Festnahme am Saparoshje-Platz

Ein Tatverdächtiger wurde beim Drogenhandel festgenommen, nachdem er versucht hatte, vor der Polizei zu fliehen und 48 kleine Tütchen mit Betäubungsmitteln weggeworfen hatte.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Am Dienstagmorgen (05.05.) wurde ein Verdächtiger am Saparoshje-Platz erfolgreich beim Handel mit Drogen auf frischer Tat festgenommen.

Gegen 10:30 Uhr war ein Bezirksdienstbeamter am Dienstag zu Fuß in der Oberhausener Innenstadt unterwegs – im Rahmen des Ziels der Behörde „Sichere Innenstadt“. Während dieser Streife auf dem Saparoshje-Platz sah er einen Mann mit einem schwarzen Beutel, der sich verdächtig verhielt. Als der Beamte den Mann kontrollieren wollte, flüchtete dieser und warf den Beutel weg. Der Flüchtige versuchte, sich hinter einem Fahrzeug zu verstecken, wurde aber sofort festgenommen. Verstärkungskräfte fanden den schwarzen Beutel, der 48 kleine Tütchen und Behältnisse mit vermutlichen Drogen enthielt.

Bei der Klärung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass der 35-Jährige bereits gesucht wurde, da gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen. Er wurde ins Polizeigewahrsam gebracht und erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren wegen Drogenhandels.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 458 auf 596 und der Anteil weiblicher Verdächtiger von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Insgesamt wurden 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 verzeichnet, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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