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Oberhausen: Flucht verhindert, Tatverdächtige in Haft

Ladendetektive stoppen Flucht von mutmaßlichen Ladendieben im Westfield Centro. Zwei Tatverdächtige, 27 und 29 Jahre alt, in Untersuchungshaft. Ladendiebstahl im Wert von mehreren hundert Euro.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Am Samstag (25.07.) um 17:48 Uhr wurden Beamte der Polizei Oberhausen zum Westfield Centro gerufen. In einem Geschäft kam es zu einem physischen Konflikt zwischen zwei vermeintlichen Ladendieben und Ladendetektiven.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Detektive die beiden Verdächtigen im Alter von 27 und 29 Jahren über einen längeren Zeitraum mittels Videoüberwachung überwacht. Dabei konnte beobachtet werden, wie einer der Männer mehrmals mit einer Einkaufstasche eine Umkleidekabine betrat und dort Ware entgegennahm. Bei einer nachfolgenden Kontrolle der Umkleide fanden die Detektive unter anderem mehrere leere Schuhkartons.

Als die beiden Männer daraufhin angesprochen und ins Büro der Ladendetektive geführt wurden, versuchten sie, der Maßnahme zu entkommen. Der 29-Jährige schlug einem Detektiv mit dem Ellenbogen ins Gesicht und verletzte ihn leicht. Den Detektiven gelang es jedoch, die Flucht noch vor dem Ausgang des Einkaufszentrums zu verhindern.

Bei der folgenden Durchsuchung wurde bei einem der Verdächtigen ein Autoschlüssel gefunden. Das dazugehörige Fahrzeug war ebenfalls mit gestohlenen Waren beladen und wurde beschlagnahmt. Insgesamt konnten die Einsatzkräfte Diebesgut im Wert von mehreren hundert Euro sicherstellen.

Die beiden rumänischen Staatsbürger waren nicht in Deutschland gemeldet und wurden vorübergehend festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden sie einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Danach wurden beide in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die sich von 206 auf 310 erhöhte. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch hinter der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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