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Oberhausen: Gefährliche Körperverletzung mit Reizgaspistole

Tatverdächtiger auf der Flucht festgenommen. Am Donnerstagabend kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der der Tatverdächtige mit einer Reizgaspistole auf das Opfer schoss.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Am Abend des Donnerstags (04.06.) ereignete sich auf der Teutoburger Straße eine gefährliche Körperverletzung, bei der der Verdächtige das Opfer mit einer Reizgaspistole beschoss. Er wurde während seiner Flucht zu Fuß festgenommen.

Um 22:43 Uhr gingen die ersten Anrufe von Zeugen der Tat bei der Leitstelle ein, die alle von einer Auseinandersetzung mehrerer Personen auf dem Gelände der ARAL-Tankstelle an der „Hallenbad-Kreuzung“ berichteten. Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagen zum Tatort. Neben verschiedenen Zeugen trafen die Einsatzkräfte auch das Opfer der Tat an. Der 24-Jährige hatte mehrere Reizungen und Rötungen im Gesicht, die von einem Rettungswagen behandelt werden mussten. Nach der anfänglich unklaren Klärung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass der Verdächtige bereits zu Fuß geflohen war und sich derzeit auf der Teutoburger Straße entfernte. Daher begaben sich mehrere Einsatzkräfte auf die Suche im Tatortbereich. Nach wenigen hundert Metern konnten sie den mutmaßlichen Täter identifizieren, der trotz Aufforderung, stehen zu bleiben, weiter von den Polizisten weglief. Letztendlich konnte er jedoch am Ende der „Kleinen Bronkhorststraße“ in einem Garten eingeholt und festgenommen werden.

Nach Abschluss aller Maßnahmen vor Ort wurde der 41-jährige Deutsche zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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