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Oberhausen: Geschwindigkeitsrekord auf E-Skateboard

Ein 20-Jähriger erreichte mit seinem elektronischen Skateboard auf der Mülheimer Straße eine Geschwindigkeit von bis zu 55 km/h, was zu rechtlichen Konsequenzen führte.

Bild: KI-generiert
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

Wer an ein entspanntes Rollen im Park mit einem Skateboard denkt, wäre am Freitagabend (29.05.) auf der Mülheimer Straße wahrscheinlich überrascht gewesen: Gegen 19:20 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen 20-Jährigen, der mit seinem elektronischen Skateboard auf dem Geh- und Radweg in Richtung Brücktorstraße unterwegs war – und das mit einer Geschwindigkeit, die mit dem fließenden Verkehr mithalten konnte!

Die Beamten fühlten sich unweigerlich an den Filmklassiker „Zurück in die Zukunft“ erinnert: Dort schwebte Marty McFly auf seinem Hoverboard herum. Im echten Leben blieb das Board zwar auf dem Boden, aber die Geschwindigkeit war genauso beeindruckend.

An der Kreuzung Mülheimer Straße / Brücktorstraße wurde der junge Mann gestoppt und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass sein E-Skateboard über eine Fernbedienung gesteuert wird und laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 55 km/h erreichen kann.

Damit handelt es sich nicht mehr um ein harmloses Freizeitgerät, sondern um ein Fahrzeug, für das unter anderem Versicherungsschutz erforderlich ist. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Die Polizei warnt davor, dass leistungsstarke E-Skateboards kein Spielzeug sind und im öffentlichen Straßenverkehr gefährlich werden können. Anders als in Hollywood gibt es im echten Leben keinen Stuntman, wenn etwas schiefgeht…

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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