Die Bundespolizei nahm einen mutmaßlichen Graffitisprayer vorläufig fest, nachdem ein Fahrdienstleiter eine verdächtige Person gemeldet hatte.
Oberhausen: Graffitisprayer festgenommen am Rangierbahnhof

Oberhausen (ost)
In den frühen Morgenstunden des 10. Juli 2026 wurde ein vermeintlicher Graffitisprayer von der Bundespolizei im Bereich des Rangierbahnhofs Oberhausen-Osterfeld vorläufig festgenommen.
Um 03.00 Uhr informierte ein Zugführer die Bundespolizei über eine verdächtige Person in der Nähe des Rangierbahnhofs. Kurz darauf trafen die Polizeibeamten vor dem Bahnhof auf einen 38-jährigen deutschen Staatsbürger, der einen Rollkoffer bei sich hatte und frische Farbspuren an seiner Kleidung aufwies.
Bei der Durchsuchung des Koffers fanden die Beamten zahlreiche Graffiti-Utensilien, darunter mehrere Sprühdosen, Sprühköpfe, Handschuhe, eine Atemschutzmaske und eine Leiter.
Nachdem er belehrt worden war, gab der Mann zu, einen Zug am nahegelegenen Güterbahnhof mit Graffiti besprüht zu haben. Der betroffene Zug wies eine Graffiti-Fläche von etwa 15 Quadratmetern auf.
Weitere Ermittlungen deuteten auf mögliche Verbindungen zu Sachbeschädigungen hin, die bereits im Mai begangen worden waren. Zu diesem Zeitpunkt wurden mehrere Züge mit dem gleichen Motiv besprüht. Der Beschuldigte bestritt jegliche Beteiligung an diesen Taten.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde die Wohnung des 38-Jährigen durchsucht. Dabei wurden weitere Graffiti-Utensilien und verschiedene Datenträger sichergestellt.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Ob er für weitere Sachbeschädigungen verantwortlich ist, wird im Rahmen der laufenden Untersuchungen geprüft.
Quelle: Presseportal








