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Oberhausen: Kindernah am Unglück vorbei

Am 6. März entgingen drei Kinder im Gleisbereich knapp einer Kollision mit einem Zug. Die Bundespolizei warnt vor den lebensgefährlichen Folgen.

Foto: Depositphotos

Mülheim an der Ruhr (ost)

Am 6. März musste ein Zug in der Nähe des Haltepunkts Mülheim Styrum eine Notbremsung durchführen. Dies geschah, weil sich drei Kinder im Gleisbereich aufhielten und gerade noch rechtzeitig vor einer Kollision aus den Gleisen springen konnten.

Um 18:30 Uhr begaben sich Rettungskräfte nach einem Bericht der Deutschen Bahn über Kinder im Gleis zum Bereich des Haltepunkts Mülheim Styrum. Dort trafen sie auf den Lokführer des dort haltenden Zuges S3 (Oberhausen Hbf. – Hattingen (Ruhr) Mitte) und zwei polnische Staatsbürger (weiblich 14 und männlich 9). Ein weiteres Kind war weggerannt. Der Lokführer berichtete, dass er die Kinder im Gleisbereich entdeckt und sofort eine Notbremsung eingeleitet habe. Außerdem habe er ein Warnsignal gegeben. Als die Kinder den Zug bemerkten, sprangen sie gerade noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone und eine Kollision mit dem Zug konnte knapp vermieden werden.

Die Kinder machten keine Angaben zum Vorfall. Die Beamten kontaktierten daraufhin den Vater der Minderjährigen, der sie dann abholte. Er konnte das andere Kind (männlich 11) zuvor finden und mitnehmen. Die Rettungskräfte warnten die Bewohner von Mülheim eindringlich vor den Gefahren im Gleisbereich.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten freigelassen.

Die Bundespolizei ermittelt und weist erneut darauf hin, wie fahrlässig und lebensgefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind heutzutage oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät sein könnte. Außerdem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren drohen nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Präventionshinweise sind unter anderem im Internet verfügbar unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

Quelle: Presseportal

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