Die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst verstärken ihre Präsenz in den Stadtteilen, insbesondere wegen E-Scooter-Nutzung und Verkehrsverstößen. Ordnungswidrigkeiten werden konsequent geahndet.
Oberhausen: Kontrollen in Königshardt und Schmachtendorf

Oberhausen (ost)
Am Dienstag (22.09.) führten die Beamten der Polizei Oberhausen zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Oberhausen verstärkte Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in den Stadtteilen Königshardt und Schmachtendorf durch. Ein spezielles Augenmerk lag auf dem Theodor-Spiering-Platz, wo es in letzter Zeit wiederholt zu polizeilichen Einsätzen im Zusammenhang mit jugendlichen E-Scooter-Fahrern kam. Verschiedene Anwohner hatten in den vergangenen Wochen über Verkehrsverstöße, Lärmbelästigung, aggressives Verhalten und Verschmutzungen berichtet. Im Rahmen des Einsatzes bemerkten die Einsatzkräfte insbesondere am Abend eine verstärkte Nutzung des Theodor-Spiering-Platzes durch Jugendliche, oft mit E-Scootern. Obwohl sich viele der angetroffenen Personen angemessen verhielten, stellten die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst auch verschiedene Verkehrsverstöße fest. Zum Beispiel wurden E-Scooter widerrechtlich von zwei Personen genutzt. In diesen Fällen wurden entsprechende Geldbußen verhängt und gleichzeitig Verkehrsgespräche mit den Betroffenen geführt, um auf die geltenden Vorschriften und die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen. In einem Fall wurde auch eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt mit einem E-Scooter erstellt. Darüber hinaus erstatteten die Einsatzkräfte zwei Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Hintergrund waren technisch manipulierte E-Scooter, die daher nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen für die Nutzung im öffentlichen Verkehrsraum entsprachen. Bei festgestellten Verstößen von Minderjährigen wurden außerdem die Eltern telefonisch informiert. Dabei erklärten die Einsatzkräfte unter anderem die festgestellten Verkehrsverstöße sowie die ausgesprochenen Verwarnungen und erhielten durchweg eine positive Rückmeldung von den Erziehungsberechtigten.
Die Polizei und die Stadt Oberhausen betonen gemeinsam: Ein friedliches Miteinander, das Rücksicht auf Anwohner und die Straßenverkehrsordnung nimmt, ist unproblematisch. Kommt es jedoch zu berechtigten Bürgerbeschwerden, Ordnungswidrigkeiten oder sogar Straftaten, greifen die Ordnungsbehörden ein und ahnden die Verstöße.
E-Scooter gehören mittlerweile selbstverständlich zum Stadtbild und sind für viele Menschen ein praktisches Fortbewegungsmittel. Für ihre Nutzung gelten jedoch auch die Prinzipien gegenseitiger Rücksichtnahme und verantwortungsbewussten Verhaltens im öffentlichen Raum. Ein respektvoller Umgang miteinander kann dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden und die Belastung für Anwohner zu verringern.
Die Polizei Oberhausen wird auch in Zukunft gemeinsam mit dem KOD im Stadtgebiet im Rahmen ihrer Präsenzmaßnahmen präsent sein und konsequent gegen festgestellte Straftaten und Ordnungswidrigkeiten vorgehen.
Quelle: Presseportal








