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Oberhausen: Massagestudios durchsucht, Verdacht auf illegale Beschäftigung und Prostitution

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchsuchte Massagestudios in Oberhausen. Zwei illegale Personen wurden festgestellt und Beweismittel sichergestellt.

Quelle: Hauptzollamt Duisburg
Foto: Presseportal.de

Duisburg; Essen; Oberhausen; Mülheim a. d. Ruhr; Kreis Kleve; Kreis Wesel (ost)

Am 09.06.2026 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Duisburg Razzien in verschiedenen Massagestudios in Oberhausen und den Wohnungen der Betreiber durch. Der Auslöser für die Ermittlungen war eine Inspektion des Zolls im November 2025, bei der zwei Personen in Nebenräumen und auf Toiletten entdeckt wurden. Die Einsatzkräfte konnten die beiden Frauen jedoch festnehmen. Es stellte sich später heraus, dass die Personen illegal beschäftigt waren.

Bei den Durchsuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg waren etwa 30 Zollbeamte an den verschiedenen Orten im Einsatz. Auch dieses Mal wurden zwei illegale Arbeitskräfte entdeckt. Eine weitere Person arbeitete ohne Arbeitserlaubnis. Zudem wurden zahlreiche Beweismittel wie Dokumente, Handys und Computer sichergestellt. Bei einer der Beschuldigten wurden außerdem 12.000 Euro in bar gefunden.

Die Beschuldigten (zwei Männer im Alter von 38 und 43 Jahren und eine 61-jährige Frau) stehen unter dem Verdacht der Unterschlagung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt sowie der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. Es besteht auch der Verdacht, dass in den Massagestudios sexuelle Dienstleistungen angeboten wurden. Die sichergestellten Beweismittel und die durchgeführten Vernehmungen werden nun ausgewertet. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen veröffentlicht werden.

Quelle: Presseportal

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