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Oberhausen: Polizei stoppt E-Scooter-Fahrer

E-Scooter-Fahrer flieht vor Polizei, positiver Drogenvortest, unzulässiges Kleinkraftrad entdeckt, Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Oberhausen (ost)

Am Montagabend (11.05.) um 22:30 Uhr haben Polizeibeamte in Oberhausen auf der Straße „Zum Eisenhammer“ versucht, einen E-Scooter-Fahrer im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu überprüfen. Bevor Anhaltesignale gegeben wurden, bog der Fahrer plötzlich in eine Stichstraße in der Nähe eines Autohauses ab und entkam der Kontrolle.

Die Polizisten suchten daraufhin zu Fuß den Bereich ab und fanden den Mann kurz darauf versteckt hinter einem Fahrzeug auf dem Gelände eines Autohauses. Der 54-jährige Oberhausener wurde widerstandslos festgenommen.

Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogenkonsum. Ein durchgeführter Drogenvortest war positiv auf Cannabis, Amphetamin und Kokain. Anschließend wurde ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem sichergestellten Fahrzeug aufgrund seiner bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h nicht um einen zulassungsfreien E-Scooter handelt, sondern um ein führerscheinpflichtiges Kleinkraftrad. Der Beschuldigte besitzt jedoch keine gültige Fahrerlaubnis.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Insgesamt wurden im Jahr 2023 65532 Fälle gelöst, während es im Vorjahr 63352 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Darunter waren 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73917 lag.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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