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Oberhausen: Radfahrerin an markierter Überfahrt angefahren

Eine 36-jährige Radfahrerin wurde an einer rot markierten Überfahrt von einem Pkw erfasst und verletzt. Der Autofahrer gab an, die Radfahrerin erst im Moment des Zusammenstoßes wahrgenommen zu haben.

Foto: Polizei Oberhausen
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

Am Montag (16.02.) ereignete sich in Oberhausen an der Kreuzung Fahnhorststraße / Richard-Wagner-Allee ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Eine 36-jährige Radfahrerin wurde von einem Auto erfasst und verletzt.

Laut den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 58-jähriger Autofahrer die Fahnhorststraße in Richtung Osterfeld entlang. An einer deutlich markierten Radfahrerüberfahrt kam es zur Kollision mit der Radfahrerin, die gerade die Straße überquerte.

Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurde die Radfahrerin ins Krankenhaus gebracht. Sowohl am Auto als auch am Fahrrad entstanden Sachschäden.

Der Autofahrer gab an, die Radfahrerin erst im Moment des Zusammenstoßes bemerkt zu haben. Er konnte keine Angaben zur Geschwindigkeit machen, mit der er fuhr.

Die Polizei Oberhausen möchte aufgrund dieses Unfalls erneut auf ein häufig auftretendes Problem hinweisen: Radfahrer werden anscheinend oft von Autofahrern an klar gekennzeichneten Radfahrerüberfahrten übersehen – selbst tagsüber, bei eindeutiger Markierung und wenn sich die Radfahrer angemessen verhalten.

Vor Kurzem wurde ein ähnlicher Fall veröffentlicht: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/6200555

Verkehrsunfälle dieser Art können vermieden werden, wenn die geltenden Verkehrsregeln beachtet werden und Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden. Helfen Sie mit, #LEBEN zu schützen!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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