In der Nacht zum Montag überfielen zwei unbekannte Täter eine Spielhalle in Oberhausen. Sie bedrohten die Anwesenden mit einer Schusswaffe und entwendeten Bargeld aus der Kasse.
Oberhausen: Raub auf Spielhalle – Polizei sucht Zeugen

Oberhausen (ost)
In der Nacht von gestern auf heute (13.07.) haben zwei bislang unbekannte Kriminelle eine Spielhalle an der Friesenstraße in Oberhausen überfallen.
Nach den bisherigen Informationen betraten die beiden Männer gegen Mitternacht und zwanzig die Spielhalle. Einer der Täter bedrohte die Personen im Raum mit einer Waffe und zwang sie, sich auf den Boden zu legen. Währenddessen stahl der andere Täter Geld aus der Kasse. Danach flohen beide in eine unbekannte Richtung.
Niemand wurde nach aktuellen Informationen verletzt.
Die Beschreibung der beiden Verdächtigen lautet wie folgt:
Die unverzüglich eingeleitete Suche war erfolglos.
Das Kriminalkommissariat hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Personen, die Informationen über die Tat oder die flüchtigen Täter haben, sich unter der Nummer 0208 826-0 oder per E-Mail an poststelle.oberhausen@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Interessanterweise stieg auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163. Trotz dieser Zunahme bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023, da es in einer anderen Region 12625 registrierte Fälle gab.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








